
Die Verarbeitung und Verwendung von Metallenwar sehr wichtig für Handwerker. Einige der Handwerker die Metalle verarbeiteten waren Schmiede, Waffenschmiede, Schwertschmiede, Messing- und Bronzeschmiede, Schlosser, Kupferschmiede und Goldschiede. Kupferschmiede und Godschmiede haben Metall künstlerisch fein bearbeitet. Goldschmiede haben Schmuck aus Gold und Silber gemacht. Die Goldschmiede hatten ihre Strasse im 16. Jahrhundert, wo heute die Gazi Husrefbegova Strasse und Mali Kujundziluk sind. Auch heute sind die meisten Handwerker die dort arbeiten Goldschmiede. Die Filigranarbeit entstand aus der Kunst der Goldschmiede, und mit der Zeit haben einige Schmiede ihre Arbeit perfektzioniert und einige bekamen selbstständige Künstler und Handwerker für diese Art der Metallverarbeitung. Am Anfang stellten die Goldschmiede Schmuck her, und die Filigranschmiede machten Ornamente aus fein geflochtenen Silberdrähten, mit denen Lücken in Schmuck geschlossen wurden, oder nur auf den Schmuck aufgeklebt wurden. Das Wort „figran“ kommt vom lateinschen und beteutet so viel wie „etwas präzise machen“. Das türkische Wort für „filigran“ lautet „telkar“, und deshalb glaubt man daß die Filigranarbeit, zu uns, über die Ragusen gekommen ist.
Das Silber daß unsere Handwerker genützt haben kam hauptsächlich aus dem Erz das in der Nähe von Kreševo und Srebrenica gewonnen wurde.Zuerst wurde ein feiner Draht gemacht, der dann sehr präzise geflochten wurde, und den man dann, mittels eines speziellen Silberstaubs, an die Fläche löten würde. Perfekte Formen wurden, und werden auch heute noch, aus Silberdrähten gemacht. Deshalb spricht man von der Filigranarbeit, mit Recht, als Kunst, oder auch als „angewandte Kunst“. Mit der Trennung von den Goldschmieden, beginnen die Filigranschmiede, neben der Herstellung von Schmuck, auch mit der Herstellung von Produkten für andere Anwendungen, so wurden z.B. Schatullen für Schmuck und Geld, Handtaschen für Frauen, Pfeifen, Zigarettenetuis, usw, hergestellt. Neben Schmuck, haben die Filgranschmiede auch Waffen, wie z.B. Schwertgriffe und Gewehrgriffe geschmückt.Was den Schmuck angeht, fertigten sie „belenzuke“ und „halhale“ (Arten von Armbändern), aber auch Ohrringe, Broschen, Anhänger, „teperluke“ (eine Art des Schmucks für Frauenmützen), „pafte“ (Gürtelschnallen) und Gürtel, an. Die Filigranarbeit und die Goldschmiede haben überlebt, und auch heute gibt es einige Handwerker durch die diese Tradition in der Schmuckverarbeitung weiterlebt. Wir hoffen daß sie ihr Wissen auf jüngere leute weitergeben werden, und daß diese Art des Handwerks, oder der Kunst, bei uns nicht aussterben wird.









